Frei-Kultur: Smuggling Hendrix

20. August 2022, 20.30 Uhr, Kulturbühne Schlosshof, Im Schloss 3, 92237 Sulzbach-Rosenberg

OPEN-AIR-KINO-FÜR ALLE UND ZWAR UMSONST!

SMUGGLING HENDRIX [FSK6]

Ein Film von Marios Piperides, Griechenland 2019, 96 Minuten, Darsteller*innen:
Adam Bousdoukos, Fatih Al, Vicky Papadopoulou, Özgür Karadeniz

:: Yiannis, ein vom Erfolg verschonter Musiker, steht auf der Suche nach einem besseren Leben kurz vor der Ausreise aus Zypern. Seine Pläne werden jedoch auf den Kopf gestellt, als sein Hund Jimi davonläuft und die UN-Pufferzone zu der von der Türkei kontrollierten Seite der Insel überquert. Als er ihn endlich wiederfindet, sieht er sich mit einem Gesetz konfrontiert, welches die Überquerung von Tieren zur griechischen Seite strikt verbietet. Zum Glück lernt er Hassan von der anderen Seite der Grenze kennen, der ihm helfen will, das geliebte Tier wieder zurückzuschmuggeln – der Beginn einer absurden Reise.

Frei-Kultur: Der Rausch

19. August 2022, 20.30 Uhr, Kulturbühne Schlosshof, Im Schloss 3, 92237 Sulzbach-Rosenberg

OPEN-AIR-KINO-FÜR ALLE UND ZWAR UMSONST!

DER RAUSCH [FSK12]

Ein Film von Thomas Vinterberg, Dänemark 2020, 116 Minuten, Darsteller*innen:
Mads Mikkelsen, Thomas Bo Larsen, Magnus Millang, Lars Ranthe, Maria Bonnevie, Helene Reingaard Neumann, Susse Wold

:: Der Geschichtslehrer Martin, der Philosophielehrer Nikolaj, der Musiklehrer Peter und der Sportlehrer Tommy befinden sich in einer Midlife-Crisis und fühlen sich auf der Arbeit zunehmend leer und ausgebrannt. Vor allem Martin wird im Unterricht von seinen Schülern kaum noch wahrgenommen. Außerdem versuchen die Eltern, den wenig motivierten Lehrer loszuwerden. Neben den Problemen im Beruf hat sich Martin über die Zeit auch von seiner im Nachtdienst arbeitenden Ehefrau Anika entfremdet, während Nikolaj privat mit seinen drei kleinen Kindern zu kämpfen hat.

»Der Dritte Weltkrieg«

Die Ostfront 1941– 45

10.November 2022, 19.00 Uhr, Capitol – Bild&Bühne, Bayreuther Str. 4, 92237 Sulzbach-Rosenberg

Buchvorstellung und Diskussion mit Erich Später

Mit 3,6 Millionen Soldaten, 3 500 Panzern und 2 700 Flugzeugen beginnt Deutschland am 22. Juni 1941 den Krieg gegen die Sowjetunion. Antikommunismus, Rassismus und Antisemitismus verschmelzen im apokalyptischen Vernichtungskrieg gegen den »jüdischen Bolschewismus«. Der Vormarsch der deutschen Wehrmacht und der SS ist verbunden mit der Ermordung vieler Millionen sowjetischer Bürger im Rahmen des radikalsten Programms zur vollständigen Vernichtung eines Teils der Menschheit, das jemals erdacht wurde. Für die sowjetischen Soldaten und die Zivilbevölkerung wird sehr schnell klar, dass die endgültige militärische Niederlage ihre totale Vernichtung bedeutet. Daraus erwachsen ein verzweifelter Wille zum Widerstand und die Mobilisierung aller Reserven.  Es folgt der lange verlustreiche Vormarsch der »Roten Armee« nach Westen, die Zerschlagung der unbesiegbar
erscheinenden Wehrmacht, die Befreiung von Auschwitz und schließlich die Eroberung Berlins.
Erich Späters Buch basiert auf der Artikelserie »Der dritte Weltkrieg« in der Zeitschrift konkret, die für die Buchpublikation überarbeitet und um bisher nicht veröffentlichte Kapitel ergänzt wurde.

Erich Später arbeitet für die Heinrich-Böll-Stiftung in Saarbrücken. Er schreibt regelmäßig für die Zeitschrift konkret.

DIE VERANSTALTUNGSREIHE FINDET IN KOOPERATION MIT DEM KURT-EISNER-VEREIN FÜR POLITISCHE
BILDUNG IN BAYERN E.V., DER ROSA-LUXEMBURG-STIFTUNG UND DER PETRA-KELLY-STIFTUNG STATT.

–Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.–

Pflegen wie am Fließband?

17. Oktober 2022, 19.00 Uhr, Capitol – Bild&Bühne, Bayreuther Str. 4, 92237 Sulzbach-Rosenberg

Vortrag und Diskussion mit Bettina Rödig

Der »Pflegenotstand« und die Missstände im Gesundheitssystem sind spätestens seit der Corona-Pandemie ins allgemeine Bewusstsein gerückt. Gerade die katastrophalen Folgen der umfassenden Ökonomisierung der Gesundheitsversorgung sind unübersehbar. – Wie kam es dazu?

Die Veranstaltung zeichnet nach, welche gravierenden Folgen das in Deutschland 2003 eingeführte System der Fallpauschalen (DRGs) hatte. Dieses richtet die Krankenhäuser rein nach wirtschaftlichen Kriterien aus und steht einer bedarfsgerechten Versorgung entgegen. Neben dem historischen Kontext der Ökonomisierung will die Veranstaltung auch weitere Gründe des Personalmangels in den Blick nehmen. Dabei spielen auch patriarchale Geschlechterverhältnisse in der Sorgearbeit eine herausragende Rolle.

Bettina Rödig arbeitet als Kinderkrankenpflegerin und Betriebsrätin. Sie ist aktive Gewerkschafterin und Mitglied im Landesvorstand von ver.di Bayern.

DIE VERANSTALTUNGSREIHE FINDET IN KOOPERATION MIT DEM KURT-EISNER-VEREIN FÜR POLITISCHE
BILDUNG IN BAYERN E.V., DER ROSA-LUXEMBURG-STIFTUNG UND DER PETRA-KELLY-STIFTUNG STATT.

–Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.–

Exkursion zur ehemaligen kommunistischen Höhlendruckerei in der Fränkischen Schweiz

24. September 2022, 13.30 Uhr, Treffpunkt TSV Königstein Sportplatz
92281 Königstein, Neuhauser Str. 40

Kurz bevor die Nationalsozialisten im Februar 1933 die KPD verbieten, schaffen Parteimitglieder eine Druckmaschine in die Nürnberger Gartenstadt, ein traditionelles Arbeiterviertel. Die Mechanik ist so laut, dass die Kommunisten nach kurzer Zeit aufhören. Zu groß ist die Gefahr, entdeckt zu werden.
Die KPD beauftragt den
Widerstandskämpfer Ludwig Göhring, die Widerstandsblätter von nun an unter Tage zu drucken. Eine Höhle in der fränkischen Schweiz wird so für kurze Zeit zur „Untergrund“-Druckerei. Dann holt der Terror der Nazis die jungen Leute ein. Mitten im fränkischen Kletterparadies Veldensteiner Forst liegt die Höhle, in der Ludwig Göhring im Auftrag der KPD bis August 1933 Flugblätter gedruckt hat.

Die Wanderung ist 9km lang und dauert ca. 3 Stunden.

Daniel Söhnlein ist Softwareentwickler und leidenschaftlicher Wanderer und Bergsteiger. 

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–Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.–