Die AfD und die soziale Frage. Zwischen Marktradikalismus und ‚völkischem Antikapitalismus‘

Freitag, 27. Oktober 2017, 19.30 Uhr, Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg
92237 Sulzbach-Rosenberg, Rosenberger Str. 9

Vortrag und Diskussion mit Stefan Dietl

Innerhalb von gerade einmal vier Jahren zog die Alternative für Deutschland (AfD) mit teils zweistelligen Ergebnissen in dreizehn Landesparlamente und nun auch in den deutschen Bundestag ein. Zu ihrem Programm gehört neben der Hetze gegen Migrant*innen und Geflüchtete, dem Kampf gegen die Rechte von Frauen und der Diskriminierung von Behinderten, Homosexuellen und Transgender, auch die Ausgrenzung von sozial Benachteiligten. Trotz ihrer neoliberalen Programmatik ist die Partei vor allem auch unter denjennigen erfolgreich die von marktradikalen Umbaumaßnahmen besonders betroffen sind.

Stefan Dietl wirft einen genaueren Blick darauf, welche Forderungen die AfD eigentlich vertritt und welche verheerenden Auswirkungen deren Umsetzung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hätte.

Stefan Dietl wurde 1985 im bayerischen Amberg geboren und lebt heute in Regensburg. Er publiziert regelmäßig zu sozial- und wirtschaftspolitischen Themen. Zuletzt erschien von ihm im Unrast Verlag das Buch „Die AfD und die soziale Frage – Zwischen Marktradikalismus und ‚völkischem Antikapitalismus‘.

Mit freundlicher Unterstützung der Gewerkschaft ver.di.

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