Flucht nach Europa

Donnerstag, 21. Februar 2019, 19.30 Uhr, Capitol _Bild & Bühne
92237 Sulzbach-Rosenberg, Bayreuther Str. 4

Fotovortrag mit Erik Marquardt

Europa erlebt seit 2015 keine »Flüchtlingskrise« sondern eine Krise der Menschlichkeit. Die EU – ein Bund aus 28 Staaten, mit insgesamt 510 Millionen Einwohnern und einem Bruttoinlandsprodukt von rund 15 Billionen Euro – ist 2015 nicht wegen einer Million Schutzsuchender in die so genannte »Flüchtlingskrise« geraten – sondern aufgrund des Erstarkens von nationalistischen und rassistischen Tendenzen. Seitdem wird die Abschottung Europas vorangetrieben und immer mehr Menschen sterben an den europäischen Außengrenzen. Die Rechte der geflüchteten Menschen spielen in der Debatte dabei immer weniger eine Rolle. Sie drohen mehr und mehr der Gleichgültigkeit anheim zu fallen – dabei entspricht es dem Selbstverständnis und der Pflicht der Staatengemeinschaft Europas, das Recht auf Leben eines jeden Menschen zu schützen. Dazu gehört auch die Seenotrettung.

In seinem Fotovortrag schildert Erik Marquardt die Situation in Afghanistan als einem der größten Herkunftsländer von Geflüchteten und geht auf die Fluchtrouten über das zentrale Mittelmeer und die Balkanroute ein. Warum fliehen Menschen aus Afghanistan? Wie ist die Situation dort und auf den Fluchtrouten? Warum setzen sich so viele Menschen auf seeuntüchtige Boote? Stimmen die Vorwürfe gegen die NGOs?

Erik Marquardt ist Fotograf und steht auf Platz 8 der grünen Liste für die Europawahl im Mai. Er war mehrfach auf den Fluchtrouten über den Balkan unterwegs und hat als Fotograf die Situation eindrücklich festgehalten. Anfang 2017 war er in Afghanistan und hat dort die Sicherheitslage und die Situation der Geflüchteten dokumentiert. Zudem war er selbst mehrfach mit sea-eye und Sea-Watch als Seenotretter auf dem Mittelmeer im Einsatz.

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Oberpfälzer Bündnis für Toleranz und Menschenrechte, der ver.di Jugend Oberpfalz sowie dem Ortsverein von Bündnis 90/ Die Grünen Sulzbach-Rosenberg.

Spendenvorschlag: 5 Euro + X (für die Veranstaltungskosten und sea-eye)

Punkerkomitee. Erste ordentliche Mitgliederversammlung des PunK e.V.

Am 11. Dezember 2016 traf sich die Mitgliedschaft des „Vereins für Politik und Kunst – PunK e.V.“ zur ersten ordentlichen Mitgliederversammlung. Besprochen wurden Strategien für die Zukunft sowie die allgemeine Frage, wie man im 21. Jahrhundert leben solle. Herausgekommen sind konkrete Pläne für Veranstaltungen in der ersten Jahreshälfte 2017. Außerdem wurden noch Befindlichkeiten ausgetauscht. Am Ende tranken einige der Mitglieder diverse Kaltgetränke in einem nahegelegenen Gasthof.

Mitgliederversammlung 2016
Einige der Mitglieder wollen unerkannt bleiben. Deshalb die schwarzen Balken.

 

Make Sulzbach great again! Verein für Politik und Kunst gegründet

Am Abend des 6. November 2016 fand sich eine Gruppe von Leuten in Sulzbach-Rosenberg zusammen, um den „Verein für Politik und Kunst – PunK e.V.“ zu gründen. An mehreren Sitzungen war im Vorfeld an der Satzung des Vereins gearbeitet worden, die von den Gründungsmitgliedern nun einstimmig verabschiedet wurde. Auf die Frage, was die Gründung dieses Vereins denn um Himmels willen bringen solle, antwortete einer der Anwesenden lapidar: „Make Sulzbach great again.“ – Kurz darauf wurde ausgerechnet er zum Schatzmeister gewählt.

Foto von der Gründungsversammlung
Auf der Gründungsversammlung des PunK e.V. wurden Biere aus Dosen sowie eine Flasche Rotkäppchen-Sekt getrunken.